Der Reisanbau

Jährlich werden etwa 600 Millionen Tonnen Reis produziert, davon 90 Prozent (557 Mio. t) in Asien. Es folgen Südamerika mit 3,6 Prozent (22 Mio. t) und Afrika mit 3,1 Prozent (19 Mio. t). Das Schlusslicht bilden Nordamerika mit 1,6 Prozent (10 Mio. t) und Europa mit 0,5 Prozent (3 Mio. t). Die europäischen Anbaugebiete liegen in Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich und Portugal.

Reis wird fast ausschließlich zur menschlichen Ernährung angebaut und zum Großteil direkt in den Anbauländern verzehrt. Nur etwa 5 Prozent der Gesamtproduktion werden auf dem Weltmarkt gehandelt. Dieser Anteil stammt vor allem aus den USA, aus Thailand, Italien, Spanien und Frankreich.

Im Anbau unterscheidet man zwischen Berg- und Wasserreis. Bergreis wird vor allem an Berghängen mit hoher Luftfeuchtigkeit angebaut. Er wächst auf trockenen Böden und wird daher auch als Trockenreis bezeichnet. Sein Anteil an der gesamten Reisproduktion ist jedoch gering.

Wasserreis gedeiht auf überfluteten Feldern im feuchtwarmen Klima. Dabei werden die Jungpflanzen auf bewässerten Saatbeeten angezogen und später in überflutete Felder umgesetzt. Eine andere Anbauweise besteht darin, vorgekeimte Reiskörner mit der Hand oder mithilfe von Spezialflugzeugen direkt in die überschwemmten Felder zu säen.

Während der Reifung wird das Wasser durch Dämme stets in der optimalen Höhe gehalten. Kurz vor der Ernte werden diese Dämme angestochen, sodass das Wasser abfließt.

Hier erfährst Du mehr darüber, wie umweltschonend und wassersparend der Reis für meine Uncle Ben’s Produkte angebaut wird.