Die Reispflanze

Reis ist ein 80 bis 120 cm hohes Getreidegras mit schlanken Halmen.
Es gehört zur Familie der Süßgräser und sieht ähnlich aus wie Hafer.
Jede Pflanze trägt etwa 10 bis 20 überhängende Rispen mit
je 50 bis 200 Reiskörnern. In feucht-tropischem Klima gedeiht
die Reispflanze am besten.

Botanisch umfasst die Pflanzengattung Reis 24 Arten, die sich
wiederum in mehr als 100.000 Sorten auffächern. Am weitesten
verbreitet ist die Art „Oryza sativa“, daneben wird in Afrika häufig
die Art „Oryza glaberrima“ angebaut. Getreidearten, die im Handel
als Wildreis bezeichnet werden, gehören botanisch übrigens nicht
zur Gattung Reis.

Ein Reiskorn besteht aus Keimling, stärkehaltigem Mehlkörper,
Silberhaut und mehreren Randschichten.

Umhüllt wird das Korn von einer harten Schale, die in einer Granne ausläuft. Die Schale bezeichnet man als Deckspelze. Die Spelze ist nicht zum Verzehr geeignet.